Die SPD Kommunisten sind auf dem Vormarsch

Hohe Mieten - warum?

Beim Kauf einer Immobilie sind in NRW durch die 2015 von der Rot-Grünen- Landesregierung beschlossene Erhöhung auf 6,5 Prozent Grunderwerbssteuer fällig. Sie wurde von fünf auf 6,5 % Prozent erhöht. Bis 2012 lag sie bei 3,5 % so wie noch heute in manchen anderen Bundesländern. Um dem Anstieg der Kaufpreise entgegen zu wirken, sollen nun die Makler keine drei Prozent dem Käufer berechnen können. Dies kommt einem Berufsverbot gleich. Berufsverbote, die der Verbesserung des Allgemeinwohls dienen sollen, werden die Kosten senken?

Sind die Mietkosten wirklich gesunken, nachdem die Maklerkosten für Mietinteressenten wegfielen?

Fragen sie doch Mal Menschen, die aus dem Osten kamen und bei uns leben, woran sie sich bei solchen Maßnahmen erinnern.

 

Warum steigen die Immobilienpreise?

Es gibt sicherlich viele kleinere Einflüsse, die den Trend erklären können, doch der Hauptgrund heute sind die niedrigen Zinsen. Nach der Finanzkrise 2007 bis 2008 war dies eine angemessene Maßnahme. Doch dies dann zehn Jahre weiter durchzuführen blieb nicht ohne Folgen. Die Guthabenzinsen und die Kreditzinsen sind beide zu niedrig. Geldanleger werden in Immobilieninvestitionen gedrängt, da es sonst kaum alternative Anlagemöglichkeiten gibt. Dazu benötigen sie nur winzige Mengen des eigenen Geldes, da die Kreditzinsen so niedrig sind. Die große Geldmenge treibt die Kaufpreise in die Höhe und damit auch die Neubaumieten, denn die gezahlten, überhöhten Kaufpreise sollen sich ja rechnen. Dieser weltweite Trend muss gestoppt werden. Dies ist Aufgabe der Notenbanken. Statt dort ihren Einfluss geltend zu machen, lässt die SPD lieber ihre bis dahin gut versteckten Kommunisten aus dem "Sack".

 

Andere Gründe für hohe Mieten:

Seit 1988 wurde Investoren erlaubt, Sozialwohnungen zu erwerben und die Kosten für die energetische Sanierung auf die sozial schwachen Mieter umzulegen.

Wer war 1988 an der Regierung? Bundeskanzler Helmut Kohl (Schwarz-gelbe Koalition aus CDU/CSU und FDP)

Zitat aus Wikipedia: Während Deutschland in der Vergangenheit eine der qualitativen und quantitativen Hochburgen des sozialen Wohnungsbaus war, begann mit der Abschaffung der Privilegien und Bindungen der Wohnungsgemeinnützigkeit 1988 und dem Rückzug des Bundes aus der Förderung ein deutlicher Bedeutungsverlust des sozialen Wohnungsbaus. Gerade die Aufhebung der Gemeinnützigkeit führte dazu, dass Sozialwohnungen nicht mehr durch das Wohnungsgemeinnützigkeitsgesetz gebunden waren und somit die Privatisierung sowie Renditemaximierung möglich wurde.[1]

 (1)  Jan Kuhnert, Olof Leps: Es ist Zeit für eine neue Wohnungsgemeinnützigkeit. In: Neue Wohnungsgemeinnützigkeit. Springer Fachmedien Wiesbaden, 2017, ISBN 978-3-658-17569-6, S. 261–274, S. 263, doi:10.1007/978-3-658-17570-2_9 (springer.com[abgerufen am 28. Februar 2017]).